Meine Morgenroutine – was ich meinen Boxern wirklich mitgeben will
- Florian-André Wolf
- 8. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Viele im Club fragen mich, wie ich meinen Tag starte und welche Supplements ich selbst nutze. Deshalb schreibe ich das hier nicht als „perfekten Plan“, sondern als ehrlichen Einblick in meine persönliche Routine — und vor allem als Orientierung für euch.
Wichtig vorweg: Eine Routine ersetzt kein Training, keinen Schlaf und keine gute Ernährung. Sie kann euch aber helfen, konstanter Energie zu haben, schneller zu regenerieren und euch insgesamt besser zu fühlen.

Der erste Schritt: Wasser, Mineralien und ein ruhiger Start
Direkt nach dem Aufstehen trinke ich ein Glas lauwarmes Wasser mit:Chia-Samen, Kreatin, Limettensaft und Meersalz.
Warum? Nach der Nacht braucht der Körper zuerst Flüssigkeit. Das ist wichtiger als jedes Supplement.
Das Meersalz hilft mir, Elektrolyte aufzufüllen — besonders an Trainingstagen oder wenn später die Sauna ansteht. Chia-Samen geben Ballaststoffe und halten mich länger stabil in der Energie. Limettensaft macht das Ganze frischer und leichter zu trinken.
Kreatin ist für mich als Boxer ein Basis-Supplement. Es unterstützt Schnellkraft, Belastbarkeit und Regeneration — alles Dinge, die wir im Training ständig brauchen.
Grüner Tee und Schwarzkümmelöl
Zusätzlich trinke ich grünen Tee zusammen mit Schwarzkümmelöl.
Grüner Tee liefert eine moderate Menge Koffein sowie sekundäre Pflanzenstoffe und ist für mich ein ruhiger, stabiler Start in den Tag. Schwarzkümmelöl nutze ich als Bestandteil meiner allgemeinen Gesundheitsroutine.
Mikronährstoffe am Morgen
Am Morgen nehme ich außerdem:Bio-Gerstengras, Vitamin B12 und Vitamin C.
Das ist für mich eine Art „Nährstoff-Basis“. Gerade wenn man viel trainiert, viel schwitzt und den Körper regelmäßig belastet, lohnt es sich, auf Mikronährstoffe zu achten.
Das bedeutet nicht, dass Supplements Ernährung ersetzen — sie ergänzen sie nur.
Vor dem Training: Energie ohne Schwere
Vor dem Training trinke ich einen Eiweißshake mit Matcha-Pulver und einer kleinen Prise Meersalz.
Protein vor dem Training hilft mir, nicht komplett „leer“ zu trainieren, besonders bei intensiven Einheiten. Matcha gibt Fokus und leichte Wachheit, ohne mich nervös zu machen.
Das Salz ist eine Kleinigkeit, macht aber bei schweißintensivem Training tatsächlich einen Unterschied.
Nach Training und Sauna: Regeneration priorisieren
Nach dem Training gibt es nochmal einen Eiweißshake mit etwas Meersalz.
Nach Boxtraining und Sauna verliert der Körper viel Flüssigkeit und Mineralstoffe. Protein unterstützt die Muskelregeneration, und Salz hilft beim Wiederauffüllen der Elektrolyte.
Viele unterschätzen, wie wichtig genau dieser Moment nach dem Training ist.
Zur ersten großen Mahlzeit
Mit der ersten richtigen Mahlzeit nehme ich Fischöl und Zink.
Fischöl nutze ich wegen der Omega-3-Fettsäuren, besonders im Zusammenhang mit Regeneration und allgemeiner Gesundheit. Zink ist für Immunsystem und Regeneration interessant — zwei Dinge, die im Kampfsport ständig gefordert sind.
Abendroutine: Nervensystem runterfahren
Am Abend nehme ich Ashwagandha und Magnesium.
Magnesium hilft mir, Muskelspannung zu reduzieren und besser zu entspannen. Ashwagandha ist für mich Teil einer bewussten Abendroutine, um runterzufahren.
Im Boxsport wird oft über Training gesprochen — aber Schlaf ist ein echter Leistungsbooster.
Was ich euch als Coach wirklich mitgeben möchte
Die wichtigste Erkenntnis ist nicht ein bestimmtes Supplement.
Es ist Routine.
Wenn ihr im Club trainiert, regelmäßig schlaft, genug trinkt, genug Eiweiß esst und eure Regeneration ernst nehmt, seid ihr schon weiter als die meisten.
Supplements sind das Feintuning — nicht die Grundlage.
Bleibt konstant.
Trainiert sauber.
Und gebt eurem Körper, was er braucht.


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